dimanche 16 février 2020

10.

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Du bist durch mich gewandert
sehr agil und fröhlich, 
hast mir nur den Schatten deiner Seele zurückzulassen.

Dann wandertest du durch andere Seelenländer
viel leichter, viel fröhlicher
wahrscheinlich waren sie viel bunter als meine
ohne Windböen, ohne schaumige Wellen,
einfach nur ruhige Seen
in denen die Seerosen an der Oberfläche blühen,
wie in deine verliebt Seele
deines oberflächlichen Lebens,
vergessen, was Liebe in ihrer Wahrheit bedeutet.

Ich weiß, in meiner Seele
Es gibt so viele Wellen
die Boote und Schiffe bedrohen
die unsere Liebe und unsere bunten Träume weiter tragen.

Ich glaubte, du bist mein Seelenverwandter
doch du bliebst mir ein Fremder.

©Émilia


9.

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Wir waren zwei Träumer,
und reisten
durch das Land der Träume
und gelangten in einem Weizenfeld
mit roten Mohnblumen und blauen Kornblumen.
Wir hatten nur uns, unsere Liebe
und Augen für Farben-

Die Kornblumen
badeten sich im Blau des Himmels,
die Mohnblumen
im Ror unserer Liebe
und das Weizenfeld spielte mit den Sonnenstrahlen.
Wir wiegten uns tanzend
nach der Melodie des Windes.

Und eines Tages wurde der Weizen geerntet
und unser Traum lag zerbrochene auf dem Stoppelfeld.

Du und ich standen wortlos da
auf einem leeren Feld bereit für den Winterschlaf.

Zwei verlorene Träumer
die sich im Traum wiederfanden
wie die Saat der Liebe
im Feld wieder aufging
als Weizen und Kornblumen und Mohnblumen.

©Émilia



lundi 10 février 2020

8.

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J’aimerais tant que nous nous baisions encore les lèvres
comme deux enfants qui s’aiment dans une cour de récré.
Des baisers esquimau ou des baisers papillon, tout en surface

Puis tu t’éloignerais un peu et, t’accroupissant,
une craie à la main,
tu dessinerais la Terre sur le béton
abîmé par des milliers de petits pieds avant les nôtres.

Moi, je dessinerais le Ciel et tout ce qui relie les deux.
Nous sauterions dedans à cloche-pieds en riant comme des enfants.
Puis, arrivés tous les deux au Ciel,
tu te jetterais contre moi, tes bras autour de mon cou.

Et nous nous embrasserions à nouveau,
plus profondément,
des sourires sur nos peaux et des soleils dans nos yeux.

Alors la magie opérerait et nous disparaîtrions, à la surprise générale !


On leur dirait alors que c’est rien, que c’est normal pour nous.
Et puis on leur dirait qu’on a dix ans tous les deux
et que nos baisers sont en réalité des bisous,
on leur dirait qu’il n’y a pas de lendemain et que c’est juste maintenant
on leur dirait qu’on est amoureux.

Mais qu’avec la langue, les bisous c’est quand même dégoûtant
et puis tu leur enverrais ton sourire le plus charmant,
celui qui m’a fait fondre dès le premier jour.

Ce sourire qui fait mourir toutes les questions au bord des lèvres
et puis je sourirais aussi, enfin désarmé.

Et puis nous serions bien,
juste nous deux sur la Terre

Emilia

lundi 3 février 2020

7.

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Wir teilen dieselben Ängste,
dieselben Unsicherheiten,
dieselben Illusionen,
dieselben Kämpfe.
Manchmal sogar die gleichen Gefühle,
Gedanken. Emotionen. Träume.
Wir scheinen die gleiche Last zu tragen.
Das Leben versucht mit uns fast identisch zu sein
und wir reagieren auf die gleiche Weise.
Impulsiv instinktiv gefühlsloschisch für uns.
Wir schreien dasselbe und wir schweigen dasselbe.
Fühlen wir den gleichen Schmerz?

Dann schließen wir unsere Augen und unsere Worte schweigen.
Aber wusstest du,
dass Tränen auch durch geschlossene Augen ihren Fluss bahnen?
Sie sammeln sich unter den Lidern,
wie eine Quelle sich sammelt aus Regentränen,
strömen durch den Winpernkranz
über die Wangen, bevor ihr Salz auf unseren Wangen trocknet.





mardi 28 janvier 2020

6.

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Mit einem Lächeln in den Mundwinkeln
wache ich morgens auf.
Ein ungeträumter Traum
verblasst hinter den Augenlidern.
In den nachtblauen Laken
liegen wir wie zwei unbeschriebene leere Seiten.

Deine Finger verlieren sich
in den Wellen meiner Haare,
die mein Gesicht umrahmen.
Deine Augen schreiben die neueste mathematische Herzformel
in deine Gedanken.

Der Duft meiner Haut
ist dir Inspiration für ein Liebeslied.
Du malst Note für Note
zärtlich auf meine Haut.
Mit jedem Kuss,
mit jedem Flüstern
berührst die Klaviatur meines Herzens.
Und du schreibst dich in mich
ich schreibe mich in dich
Kuss für Kuss, Note für Note
Wir berühren unsere Samthaut
und malen
in allen delikaten Liebesfarben die Leidenschaft
bis zum Tor der Götter

Deine Augen in denen sich die Morgensonne darin spiegelt
erkunden mich bis in die Tiefe meines Ichs.
Ich durste nach Rhythmus und Farbe,
nach dir.
Und du schreibst ein Gedicht in meine Sinne
mit Feuerbuchstaben aus Leidenschaft.
Meine Haare fallen wie Wellen über mein Gesicht,
kitzeln deine liebestaunasse Haut.

Wir sind nun zwei Seiten von Poesie
Eine Morgenromanze

©Émilia







dimanche 26 janvier 2020

5.

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Ich liebe dich
nicht so
wie man lieben sollte
mit Leidenschaft aus Herzfeuer
und mit einer Sinnlichkeit
die durch Knochen und Mark geht.

Ich liebe dich
wie man geheimnisvolle Dinge liebt
zwischen Schatten und Licht
ganz tief  zwischen den Herzhäuten liegend.

Ich trage dich in mir
wie wie eine Blume in sich das Licht
noch nicht geborener Knospen trägt.

Und ich weiß nicht wieso ich gerade dich liebe
und wie tief ich dich liebe
oder wie oberflächlich.
Ob ich dich liebe wie der Wind
oder so tiefsinnig wie die Wasserquelle in mir.

Ich liebe dich einfach
so wie mein letzter Gedanke vor dem Schlaf
bei dir ist,
so nahe wie du unter meinem Augenlid liegst im Schlaf
und so tief wie du dich mein Auge reflektiert
wenn ich aufwache.

©Émilia


samedi 25 janvier 2020

4.

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Ich kenne all' deine Zeiten,
all' deine Bewegungen,
deinen Duft, deinen Schatten,
deine Stille, deine Liebe, deine Ängste und deine Brust
dein inneres Erdbeben und deine inneren Farben.
Dein Lächeln lannge bevor du lächelst,
deine Gedanken lange bevor du sie denkst.
Deinen Gang, dein Rennen, dein Wandern
und deine Träume lange bevor du sie träumst.
Und ich kenne dein Weinen, deinen Herzregen und deine Melancholie.
Deine Bluse und deinen Ring
und deine Farben  hinter den Farben die deine Augen sehen.
Ich habe keine Geduld
und mein Knie schlägt
an die seidigen Wände
und ich bitte dich,
gebäre mich.

Ich weiß alles über dich
und über dich hinaus
bis dahin wo Nähe Weite ist.
Die Sonnenaufgänge, der Horizont, die Sonnenuntergänge.
Ich ziehe meine Knie an
schlage mit Fuß und Hand gegen die Wände
und bitte dich gebäre mich.

Ich kenne deinen Herzschlag bevor du ihn fühlst
unde den dazwischen bevor du ihn hörst,
das Ende des Wortes, lange bevor du es sagst.
Ich kenne deine Flüsse und ihre Farben,
ich höre das Rauschen des Blutes
dann schlage mit Hand und Fuß gegen die Uteruswände
und bitte dich
gebäre mich.

©Émilia




 
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